Möbel City
Am Beispiel des Kaufhauses "Möbel City" in St. Petersburg (Russland) wird eine Möbelausstellung virtuell mittels AR-Technologie (AR: Erweiterte Realität) modelliert.
Diese konsequent in Digitalfotos umgesetzte Lösung wird nachfolgend kurz vorgestellt.
- Startbildschirm
- Navigation zur Bewegung durch die Ausstellung
- Ausstellerinformation
- Produktinformation
- Produktdetails
Startbildschirm
Um das Kaufhaus vorzustellen, wird ein 3D-Modell des Objektes unter .vrml (damit internetfähig, also in eine Website integrierbar) benutzt. Der Nutzer kann bestimmen, woher er sich dem Objekt nähern will (U-Bahn-Station, Straßenbahnstation, Nachbarstraße etc.) und aus dieser gewählten Position erfolgt ein automatischer "Vogelflug" zum Eingang des Kaufhauses. Natürlich kann hier auch ein Stadtplan in den Hintergrund gelegt werden.
Beim Mausklick auf den Eingang des Kaufhauses öffnen sich die Türen und der Besucher bewegt sich automatisch in das Gebäude und hält beim Information-Point.

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Navigation zur Bewegung durch die Ausstellung
Die Oberfläche zur virtuellen Bewegung durch die Ausstellung ist zweigeteilt:
Etagenbezogene Lagepläne auf Halbbildschirmen gestatten die Darstellung des aktuellen Standortes des Besuchers und eine Auswahl der zu besuchenden Details nach Standort und Anbieter (oder Sortiment). Durch Anklicken eines Auswahlpunktes wird der Besucher in diese Position versetzt.
In diesem Panoramafilm kann man sich "umsehen" (links, rechts, oben, unten), kann sich in diesem "bewegen" (vorwärts, rückwärts) und auch "weiterbewegen" (in einen jeweils benachbarten Bereich). Die "Weiterbewegung" kann durch Sprünge oder durch gleichmäßiges (!) Überblenden erfolgen. Vor allem die zweite Möglichkeit ist hervorragend dazu geeignet, einen virtuellen "Einkaufsbummel" zu erleben.
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Ausstellerinformation
In aussteller- oder produktgebundenen Positionen kann man deren Sortimente mittels Panoramafilmen in den entsprechenden Einrichtungs- oder Einbausituationen betrachten. Auch hierzu wird wieder ein "begehbarer" Halbbildschirm benutzt.
Auf dem zweiten Halbbildschirm können dazu korrespondierend erläuternde Texte, Firmenlogos, Animationen, digitale Filme, Produktkataloge, Aufrufe für zugehörige Websites, technische Informationen, Variantenbilder u. v. a. m. dargestellt und bedient werden.

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Produktinformation
Innerhalb der Panoramafilme (aus Navigation oder Ausstellerinformation) können sensitive Bereiche festgelegt werden. Wird mit dem Cursor ein solcher Bereich "berührt", so kann hier weiterführende Produkt- oder Baugruppeninformation angebunden werden. Unter dem Panoramabild wird eine Kurzinformation angezeigt. Durch Klicken auf das Produkt werden ausführlichere Informationen bereitgestellt.

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Produktdetails
Um Produktdetails vorzustellen existieren umfangreiche Möglichkeiten. Hierzu wird der Bildschirm in einen Foto- und einen Erläuterungsbereich aufgeteilt. Im Bildbereich können ein Foto, ein bewegbares 3D-Modell (aus einem CAD-System oder als 3D-.spx-Foto), eine Anwenderanimation, Filme oder die Anbindung von über das Internet zu ladenden .vrml-File dargestellt werden. Der Erläuterungsbereich kann Textinformationen, aber auch Kataloginformationen oder Bestelltexte beinhalten. Ein sogenannter Avatar kann diesen Text auch vorlesen, also eine Sprachausgabe umsetzen. Die Ausgabesprache ist dabei frei gestaltbar (!). Natürlich kann auch dieser Avatar frei gestaltet werden.

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Die geschaffene Lösung lässt deutlich erkennen, dass sowohl bestehende Objekte als auch zu schaffende (optimale) Ausstellungen "komponiert" werden können und deren Präsentation und Begehbarkeit in einer höchst eindrucksvollen Qualität möglich wird. Das vermittelbare Besuchserlebnis wird einem realen Besuch extrem ähnlich. Die Verwendung von Bildern ermöglicht eine kostenbewusste und imageverstärkende Verwendung der im Unternehmen vorhandenen Daten. Die inhaltliche Pflegbarkeit durch die Unternehmen selbst ist gegeben.
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